Femen-Aktivistin aus dem Kölner Dom steht zu ihrer Tat

Die Femen-Aktivistin, die 2013 zu Weihnachten im Kölner Dom halb nackt auf den Altar gesprungen ist, steht zu ihrer Tat. Unmittelbar vor Beginn des Prozesses gegen sie vor dem Kölner Amtsgericht sagte Josephine Witt.

«Das war ein Femen-Protest. Wir wollten an diesem Tag, auch an Weihnachten, einen Beitrag zu den Menschenrechten leisten.» In der katholischen Kirche würden die Rechte von Frauen nicht geachtet, und Kardinal Joachim Meisner - der damals die Messe zelebrierte - sei eine besonders umstrittene Figur. Witt - die eigentlich anders heißt, sich diesen Namen aber selbst gegeben hat - muss sich vor Gericht wegen Störung der Religionsausübung verantworten. Falls sie für schuldig befunden wird, drohen ihr bis zu drei Jahre Haft.