Fernbusse, Streiks und Unwetter verderben die Bahn-Bilanz

Die Bahn nimmt sich nach einem schwierigen Jahr 2014 ihr damaliges Wachstumsziel nochmals vor.

Fernbusse, Streiks und Unwetter verderben die Bahn-Bilanz
Axel Heimken Fernbusse, Streiks und Unwetter verderben die Bahn-Bilanz

Die Marken von 41 Milliarden Euro Umsatz und 1,1 Milliarden Euro Gewinn will das Bundesunternehmen nun in diesem Jahr erreichen, wie Finanzvorstand Richard Lutz in Berlin ankündigte.

Im vergangenen Jahr hatte der Konzern diese Ziele wegen Streiks, Unwettern und wachsender Konkurrenz, etwa durch Fernbusse, verfehlt. Der Umsatz stieg um 1,5 Prozent auf 39,7 Milliarden Euro, der Gewinn legte nach einem Einbruch 2013 um gut die Hälfte auf 988 Millionen Euro zu.

Das langfristige Wachstumsziel korrigierte Bahnchef Rüdiger Grube bei der Bilanzvorlage nach unten. Eigentlich sollte der Umsatz bis 2020 auf 70 Milliarden Euro steigen, wovon Zukäufe 14 Milliarden Euro einbringen sollten. Nun will die Bahn bis 2020 mehr als 50 Milliarden Euro erreichen und darüber hinaus nur Unternehmen hinzukaufen, wenn sich neue Finanz-Spielräume ergeben.