Festnahmen auf Kuba vor neuen Gesprächen mit USA

Kurz vor neuen diplomatischen Verhandlungen zwischen Kuba und den USA haben Menschenrechtler über Übergriffe gegen Oppositionelle in dem sozialistischen Karibikstaat geklagt. Landesweit seien mehr als 200 Aktivisten vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Das sagte ein Sprecher der Kubanischen Kommission für Menschenrechte und Nationale Versöhnung in der Hauptstadt Havanna. Im Januar hatte die Gruppe noch von einem Rückgang politisch motivierter Festnahmen berichtet. Kuba und die USA hatten angekündigt, ihre Beziehungen normalisieren zu wollen.