Feuerwehrmann fordert nach Loveparade-Einsatz Entschädigung

Mehr als fünf Jahre nach der tödlichen Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg beginnt heute der erste Gerichtsprozess. In einem Zivilverfahren will ein Feuerwehrmann vor dem Landgericht Duisburg 90 000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld erstreiten. Nach den Worten seiner Anwältin erlitt er bei dem Einsatz am 24. Juli 2010 eine posttraumatische Belastungsstörung. Er sieht das Land und den Veranstalter in der Pflicht. 21 Menschen waren bei dem Technofestival ums Leben gekommen, mehr als 500 wurden verletzt.