FIFA untersucht Bestechungsvorwürfe gegen deutsche WM-Organisatoren

Der Fußball-Weltverband FIFA will die Vorwürfe zum angeblichen Stimmenkauf bei der Vergabe der WM 2006 an Deutschland untersuchen. «Dies sind sehr schwere Beschuldigungen», teilte die FIFA mit. Zuvor hatte der «Spiegel» berichtet, mit Hilfe einer schwarzen Kasse der deutschen WM-Bewerber seien die Voten von vier asiatischen Mitgliedern der FIFA-Exekutive gekauft worden. Dies werde nun untersucht, hieß es vom Weltverband. Der Deutsche Fußball-Bund räumte Ungereimtheiten rund um eine Zahlung in Höhe von 6,7 Millionen Euro an die FIFA ein. Delegierte seien aber nicht bestochen worden.