Finger abgesägt - Mann für versuchten Versicherungsbetrug verurteilt

Ein 50-Jähriger ist wegen eines spektakulären Falls von versuchtem Versicherungsbetrug verurteilt worden. Das Amtsgericht Norderstedt sah es als erwiesen an, dass sich der Versicherungsfachmann absichtlich mit einer Kreissäge Daumen und Zeigefinger der linken Hand amputiert hat. Die damals laufenden Versicherungen des Mannes hätten eine Schadenssumme von maximal 1,4 Millionen Euro gedeckt. Die Richterin zeigte sich verwundert, dass der Mann gleich vier Unfallversicherungen hatte, zum Teil mit speziellen Regelungen, die bei Verletzungen der Finger greifen.