Flüchtlinge in Kühllaster verfrachtet - acht Stunden bei drei Grad

Schlepper haben Flüchtlinge in den Laderaum eines Kühltransporters geschmuggelt und sie einer stundenlangen Fahrt bei drei Grad Celsius ausgesetzt. Die zehn Flüchtlinge, darunter fünf Kinder, wurden erst beim Entladen des Obsttransporters in Kempen am Niederrhein entdeckt. Sie seien zwar durchgefroren, «gesundheitliche Beeinträchtigungen» hätten jedoch nicht festgestellt werden können, teilte die Polizei mit. Nach den Ermittlungen hatten Schleuser die Gruppe in Paris in den Laderaum geschmuggelt. Eigentlich hätten die Flüchtlinge nach Großbritannien gewollt.