Flüchtlingskind stirbt vor Kos

Während sich EU-Parlamentspräsident Martin Schulz in Griechenland ein Bild von der Lage der Flüchtlinge macht, kommt es dort weiter zu Dramen. Die griechische Küstenwache barg in der Nacht 14 Menschen aus den Fluten vor der Insel Kos; für ein Flüchtlingskind kam jedoch jede Hilfe zu spät. Ein weiteres Kind wird laut Küstenwache vermisst. Das Flüchtlingsboot war wegen starken Seegangs gekentert. Ein Streik der Seeleute verschärft die Lage: Mehr als 25 000 Flüchtlinge sitzen auf Inseln der Ostägais fest.