Flüchtlingskrise in Costa Rica: Kubaner werden abgeschoben

Die Regierung Costa Ricas hat damit begonnen, die ersten der 8000 dort festsitzenden kubanischen Flüchtlinge in ihr Heimatland abzuschieben. In den nächsten Tagen würden die ersten 56 Flüchtlinge, die das Land ohne Visa erreicht hätten, auf die Karibikinsel zurückgeschickt, hieß es aus Regierungsquellen. Zuletzt versuchten immer mehr Kubaner, über Mittelamerika auf dem Landweg in die USA zu gelangen. Wegen des Endes der Eiszeit zwischen Washington und Havanna befürchten sie offenbar, bald nicht mehr so einfach wie bisher eine Aufenthaltserlaubnis in den USA zu erhalten.