Flüchtlingskrise: Osteuropäische EU-Staaten sprechen Linie ab

Die Ministerpräsidenten aus Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn sind in Prag zu Beratungen über die Flüchtlingskrise zusammengekommen. Erwartet wurde, dass sie ihren harten Widerstand gegen verbindliche Quoten zur Verteilung von Flüchtlingen bekräftigen.

Die jüngste deutsch-französische Initiative stößt bei ihnen auf heftigen Widerstand. Tschechiens Ministerpräsident Bohuslav Sobotka sagte, die vier Länder wollten sich auf ein «gemeinsames Vorgehen» verständigen.

Auf der Liste ihrer Forderungen stehen auch eine bessere Sicherung der EU-Außengrenzen und ein verstärkter Kampf gegen Schlepper. An dem Treffen nehmen auch Polens Ministerpräsidentin Ewa Kopacz sowie die Regierungschefs aus Ungarn und der Slowakei teil, Viktor Orban und Robert Fico.