Flüchtlingskrise spitzt sich zu - erstmals zu wenig Notunterkünfte

Die bayerische Landeshauptstadt München kann erstmals seit Beginn der großen Flüchtlingswanderung vor einer Woche nicht mehr allen Ankommenden eine Notunterkunft bieten. Es könnten bis zu 13 000 Menschen werden, die allein bis Mitternacht am Münchner Hauptbahnhof ankommen, sagte der Regierungspräsident von Oberbayern, Christoph Hillenbrand. Nicht für alle werde es einen Schlafplatz geben. Mehrere Tausend könnten ohne Nachtquartier bleiben. Wegen der sich dramatisch zuspitzenden Lage kommt das bayerische Kabinett am Sonntag zu einer Sondersitzung zusammen.