Flüchtlingskrise: Tsipras und Davutoglu treffen sich

Nach dem EU-Gipfel zur Flüchtlingskrise reist der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras heute in die türkische Küstenmetropole Izmir. Tsipras kommt dort mit seinem türkischen Amtskollegen Ahmet Davutoglu zusammen.

Flüchtlingskrise: Tsipras und Davutoglu treffen sich
Yves Herman / Pool Flüchtlingskrise: Tsipras und Davutoglu treffen sich

Die Begegnung im Rahmen der politischen Kooperation der Nachbarländer ist seit langem geplant, dürfte aber von der Flüchtlingskrise dominiert werden.

Die Türkei ist das wichtigste Transitland für Flüchtlinge in die EU. Im vergangenen Monat setzten nach UN-Angaben 55 222 Flüchtlinge von der türkischen Küste zu den griechischen Ägäis-Inseln über - fast zwanzig Mal so viel wie im Februar vergangenen Jahres. Die Region Izmir ist einer der Startpunkte für die gefährliche Reise.

Das Verhältnis zwischen den Nachbarländern Griechenland und Türkei ist seit Jahrzehnten angespannt. Hintergrund ist unter anderem ein Streit um Hoheitsrechte in der Ägäis. Griechenland und die Türkei beteiligen sich am Nato-Einsatz zur Bekämpfung der Schlepperkriminalität in der Ägäis.