Flüchtlingskrise: Zerwürfnis bei Krisentreffen zu Balkanroute

In der Flüchtlingskrise weisen sich Europas Staaten gegenseitig die Schuld zu. Beim Sondertreffen wegen des Chaos auf der Balkanroute war die Atmosphäre in Brüssel angespannt. «Jeder ist versucht zu sagen, jemand anders ist Schuld», sagte ein Diplomat am Rande der Gespräche von zehn EU-Ländern sowie Mazedonien, Serbien und Albanien. Serbiens Ministerpräsident Aleksandar Vucic äußerte wenig Hoffnung auf rasche Fortschritte. Die EU plant laut Entwurf für die Abschlusserklärung, innerhalb einer Woche mehr als 400 Grenzschützer in Slowenien und auf dem Balkan einzusetzen.