Flugzeug in Wien nach IS-Verdacht einer Passagierin geräumt

Eine Flugpassagierin hat in Wien bei ihrem Sitznachbarn eine Nähe zur Terrormiliz Islamischer Staat vermutet und so den Start der Maschine um Stunden verschoben. Der Flieger von Easyjet von Wien nach London wurde nach einem Hinweis der Frau erst einmal geräumt. Sie glaubte nach Angaben des Innenministeriums, dass der irakische Mann neben ihr Botschaften mit Bezug zum IS auf dem Handy hatte. Der Verdacht ließ sich bislang nicht erhärten, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete. Schließlich hob der Flieger mit drei Stunden Verspätung ab - ohne die Frau und ihren Sitznachbarn.