Flugzeugentführung nach Zypern endet unblutig

Wenige Stunden nach der Entführung eines ägyptischen Passagierflugzeugs haben die letzten Geiseln die Maschine verlassen. Der Entführer wurde festgenommen.

Ein Mann hat eine Maschine der Fluggesellschaft Egyptair am Dienstagmorgen in seine Gewalt gebracht.
Katia Christodoulou Ein Mann hat eine Maschine der Fluggesellschaft Egyptair am Dienstagmorgen in seine Gewalt gebracht.

Ein Flugzeug der ägyptischen Gesellschaft Egyptair war auf einem Inlandsflug entführt und zur Landung in der zyprischen Hafenstadt Larnaka gezwungen worden. Der Airbus mit der Flugnummer 181 war auf dem Weg von Alexandria nach Kairo. Wie das zyprische Staatsfernsehen am Dienstag weiter berichtete, hat sich der Entführer ergeben. Zuvor verließen die letzten sieben Geiseln die Maschine der Egyptair auf dem Flughafen der zyprischen Hafenstadt Larnaka.

Der mutmaßlich mit einem Sprengstoffgürtel bewaffnete Täter zwang die Maschine am Morgen zur Landung in der zyprischen Hafenstadt Larnaka. Eine Stunde danach begann er mit der Freilassung erster Geiseln. Der Entführer machte widersprüchliche Angaben zu seinen Motiven.

Kurz nach der Landung in Larnaka hatte der Entführer fast alle Passagiere und Besatzungsmitglieder freigelassen. Nach ägyptischen Angaben befanden sich danach nur noch sieben Geiseln in seiner Gewalt - der Flugkapitän, der Co-Pilot, eine Flugbegleiterin, ein Sicherheitsangestellter und drei Passagiere.

Die Verhandlungen mit dem Mann dauerten an. Der Präsident Zyperns, Nikos Anastasiades, schloss einen terroristischen Hintergrund aus. Der Entführer will Medienberichten zufolge mit seiner Ex-Frau - einer Zyprerin - sprechen.