Fonterra-Chef entschuldigt sich in China für verseuchtes Milchpulver

Nach der Rückruf-Aktion verseuchter Milchprodukte hat sich der Chef des neuseeländischen Konzerns Fonterra öffentlich in China entschuldigt.

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«Wir entschuldigen uns aufrichtig bei den Menschen, die betroffen sind», sagte Spierings am Montag auf einer Pressekonferenz in Peking. Die Sicherheit habe absoluten Vorrang. Das Milliardenreich bezieht 83 Prozent seines importierten Milchpulvers aus Neuseeland.

Der Skandal hatte dort große Besorgnis ausgelöst, so dass der Konzernchef sofort nach China geeilt war. Er versprach volle Kooperation mit den Behörden und Kunden. Fonterra ist der weltgrößte Exporteur von Milchprodukten.