Forderungen nach Umdenken nach Drama bei Lampedusa

Rom verlangt nach der Flüchtlingstragödie vor der italienischen Küste einen Kurswechsel in der Einwanderungspolitik. Die Regeln, die die ganze Last der illegalen Einwanderung auf die Länder des ersten Eintritts abwälze, müssten geändert werden, sagte Innenminister Angelino Alfano. Von der EU-Innenkommission heißt es, die Einwanderungsproblematik sei Sache der Mitgliedsstaaten. Bundespräsident Joachim Gauck appellierte an die EU, mehr Menschlichkeit walten zu lassen. Nur 155 der mindestens 400 Menschen an Bord des Flüchtlingsschiffes konnten gerettet werden.