Forscher entdecken urtümliche Bakterien auf der Haut

Forscher haben urtümliche Mikroorganismen auf der menschlichen Haut entdeckt. Die sogenannten Archaeen leben unter anderem in der Nähe von heißen Quellen am Grunde der Tiefsee, im Faulschlamm oder in Salzseen.

Eine Gruppe dieser Archebakterien konnten Wissenschaftler der Universität Regensburg nun erstmals auch auf der Haut nachweisen: Die Thaumarchaeota, die normalerweise eine wichtige Rolle im Stickstoffkreislauf der Erde spielen. «Von einer Wechselwirkung mit dem Menschen war bislang noch nichts bekannt», teilte die Universität am Montag mit. Von den gewöhnlichen Bakterien unterscheiden sich die Archaeen durch viele chemische Eigenschaften.