Forscher: Hamburger Ebola-Erkenntnisse könnten in Westafrika helfen

Die Erkenntnisse aus der Behandlung des ersten Ebola-Patienten in Deutschland könnten nach Ansicht des Hamburger Tropenmediziners Stefan Schmiedel auch im Krisengebiet in Westafrika helfen. Der Erkrankte aus dem Senegal sei ohne experimentelle Mittel, sondern ausschließlich mit einer unterstützenden Therapie geheilt worden, sagte Schmiedel. Als Beispiel nannte er vor allem eine Flüssigkeits- und Ernährungstherapie über Infusionen. Wenn solche Maßnahmen im Ebola-Krisengebiet stärker etabliert würden, könnte die Sterblichkeit auch ohne High-Tech-Medizin deutlich gesenkt werden.