Forschungsprogramm zur Energiewende gestartet

Technologien zur Unterstützung der Energiewende stehen im Zentrum eines neuen Programms der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

Das Programm SCI (Storage and Cross-Linked Infrastructures - Speicher und vernetzte Infrastrukturen) habe ein Budget von 310 Millionen Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren, teilte am Mittwoch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit, das die einzelnen Projekte des Programms koordiniert.

«Es gilt, das Energiesystem einschließlich aller gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Aspekte für die Zukunft aufzustellen», sagte KIT-Präsident Holger Hanselka. «Um die Forschungslücke bei den Themen Energiespeicher und Netztechnologien zu schließen, bündeln wir nun im Programm SCI unsere Kompetenzen und Erfahrungen.» Besonderer Schwerpunkt sind neue Batterietechniken, die dabei helfen sollen, Schwankungen bei der Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie zu überbrücken.

Neben elektrochemischen Speichersystemen gehört auch die Forschungsarbeit an synthetischen Kohlenwasserstoffen, Brennstoffzellen und thermischen Energiespeichern zu den Vorhaben des Programms. Beteiligt sind das KIT, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Forschungszentrum Jülich (FZJ), das Helmholtz Zentrum Berlin (HZB) und das Helmholtz Zentrum Dresden Rossendorf (HZDR).