Dax dämmt Verluste nach Griechen-Nein ein

Der deutsche Aktienmarkt hat das Nein im Griechenland-Referendum besser verkraftet als erwartet. Anfängliche Verluste konnten bis zum Mittag deutlich reduziert werden.

Der Rücktritt des griechischen Finanzministers Gianis Varoufakis wurde dabei von Börsianern als Stütze für den Markt gesehen. Der Dax notierte zuletzt nur noch 0,75 Prozent tiefer bei 10 975,63 Punkten. Vorbörslich war er zeitweise noch mehr als 3 Prozent unter dem Freitagsschluss gehandelt worden. In der Vorwoche hatte der deutsche Leitindex aber auch bereits 3,78 Prozent an Wert eingebüßt.

Der MDax mittelgroßer Werte fiel bis zum Montagmittag um 0,39 Prozent auf 19 796,69 Punkte. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,05 Prozent auf 1656,12 Zähler nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel etwas deutlicher um 1,09 Prozent.

Der Euro grenzte sein Minus nach dem Varoufakis-Rücktritt ebenfalls ein. Zuletzt stand die Gemeinschaftswährung bei 1,1051 US-Dollar und damit rund einen halben Cent niedriger als am Freitag.