Griechenland-Krise und Spanien-Wahlen drücken Dax ins Minus

Nach der kräftigen Berg- und Talfahrt des Dax ist der deutsche Leitindex letztlich in der Verlustzone verharrt.

Hin- und hergerissen zwischen dem wieder deutlich schwächelnden Euro auf der einen Seite sowie der Sorge um Griechenland und dem Erfolg der Linken bei den spanischen Regionalwahlen sprang der Dax in kürzester Zeit um insgesamt etwas mehr als 200 Punkte nach oben und unten.

Bis zur Mittagszeit gab das deutsche Börsenbarometer um 0,75 Prozent auf 11 725,93 Punkte nach. Der Euro, der Anfang der vergangenen Woche noch bei 1,14 US-Dollar gehandelt wurde, pendelte um die Marke von 1,09 Dollar und kostete zuletzt 1,0897 Dollar. Ein schwacher Euro stützt exportorientierte Unternehmen und deren Aktien, da die Produkte für Käufer außerhalb der Eurozone günstiger werden.

Der MDax der mittelgroßen Konzerne fiel zur Mittagszeit um 0,58 Prozent auf 20 793,64 Punkte und der TecDax der Technologiewerte sank um 0,48 Prozent auf 1722,87 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,51 Prozent abwärts.