Kita-Streik: Arbeitgeber fordern Rückkehr an Verhandlungstisch

Im Kita-Tarifstreit hat die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) die Gewerkschaften zur Rückkehr an den Verhandlungstisch aufgefordert.

Kita-Streik: Arbeitgeber fordern Rückkehr an Verhandlungstisch
Daniel Naupold Kita-Streik: Arbeitgeber fordern Rückkehr an Verhandlungstisch

«Mit den aktuellen Kita-Streiks und den seit Monaten laufenden Warnstreiks und Drohungen sorgen die Gewerkschaften für eine unerträgliche Dauerbelastung von Kindern und Eltern», sagte Hauptgeschäftsführer Manfred Hoffmann in Frankfurt.

Verdi hatte zuvor signalisiert, dass die Gewerkschaft bei einem «echten Angebot» zur Wiederaufnahme der Gespräche bereit sei. Verdi-Sprecher Christoph Schmitz sagte der «Rheinischen Post» (Düsseldorf), dass die unbefristeten Streiks dann binnen Tagesfrist ausgesetzt werden könnten. Die VKA wertete die Äußerungen «als erste Signale der Gewerkschaften zum Streikende».

Der bundesweite Streik der Erzieherinnen und Sozialarbeiter ging am Dienstag weiter, ohne dass ein Ende absehbar war. Dazu aufgerufen haben Verdi, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie der Beamtenbund dbb. Die Gewerkschaften kämpfen um eine spürbare Anhebung der Gehälter der bundesweit rund 240 000 Erzieherinnen und Sozialarbeiter. Nach Darstellung der kommunalen Arbeitgeber sind die Forderungen nicht bezahlbar.