Ringen um Griechenland verunsichert Anleger weiter

Das anhaltende Ringen um eine Lösung in der Griechenland-Krise hat den Dax auch heute nach unten gedrückt. Der deutsche Leitindex fiel am Vormittag erstmals seit Mitte Februar wieder unter 11 000 Punkte und rutschte im weiteren Verlauf um bis zu 1,8 Prozent ab.

Zuletzt erholte sich das Börsenbarometer wieder etwas, der Dax gab noch um 0,64 Prozent auf 10 994,38 Punkte nach. Die Entwicklung war einhergegangen mit einem sinkenden Euro-Kurs, der wieder Hoffnungen auf steigende Gewinne für exportorientierte Unternehmen geweckt hatte. Mit seiner dritten Verlustwoche in Folge sank das Kursbarometer gleichwohl inzwischen um insgesamt rund 7 Prozent.

«Der Markt ist hypernervös», sagte ein Börsianer. Verantwortlich seien die nervenzehrende Hängepartie um Griechenlands Schuldendrama sowie hohe Schwankungen an den Anleihen- und Devisenmärkten.

Für den Index der mittelgroßen Werte MDax ging es zuletzt um 0,05 Prozent auf 19 791,46 Punkte nach oben, während der TecDax 1,07 Prozent auf 1642,81 Punkte einbüßte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone verlor 0,31 Prozent.