Vertraut und fremd: Malerei der 80er Jahre

Die Werke haben außer der Entstehungszeit wenig gemeinsam, und doch ergibt der Blick auf die Malerei der 1980er Jahre ein Bild: Das Frankfurter Städel-Museum blickt in diesem Sommer auf die Jahre zwischen 1980 und 1990.

Vertraut und fremd: Malerei der 80er Jahre
Christoph Schmidt Vertraut und fremd: Malerei der 80er Jahre

Eine Zeit, deren Bilder uns «gleichermaßen vertraut und fremd sind», wie Kurator Martin Engler sagte. Vom 22. Juli bis 18. Oktober zeigt das Haus am Museumsufer «Die 80er. Figurative Malerei in der BRD». Zu sehen sind rund 100 Werke von insgesamt 27 Künstlern.

Sie alle sind um 1950 geboren, Zentren ihres Schaffens waren Berlin, Hamburg und das Rheinland. Gemeinsam ist ihnen, dass sie - nach Konzeptkunst und Minimal Art - wieder mit Leinwand und Pinsel arbeiten. Zum Teil behandelten die Künstler ähnliche Themen.

Verbindend ist das Expressive, Kraftvolle, Dynamische und die großen Formate ihrer Arbeiten. Dennoch sei das Hauptkennzeichen «ein widersprüchliches und vielschichtiges Nebeneinander», sagte Engler.