Frankreich: Ursache des Egyptair-Absturzes weiter offen

Die französische Regierung sieht auch nach Meldungen über Rauchalarm im abgestürzten Egyptair-Flugzeug keine konkreten Hinweise auf eine Ursache des Unglücks.

Frankreich: Ursache des Egyptair-Absturzes weiter offen
Egyptian Defence Ministry / Hand Frankreich: Ursache des Egyptair-Absturzes weiter offen

Es werde weiterhin in alle Richtungen ermittelt und keine Möglichkeit ausgeschlossen, sagte Frankreichs Außenminister Jean-Marc Ayrault in Paris.

Zuvor hatte Ayrault rund 70 Angehörige der Passagiere des Airbus A320 empfangen. Dabei informierte er die Familien über den aktuellen Stand der Suche von Einheiten aus Ägypten, Griechenland und Frankreich. Auch französische Ermittler berichteten über jüngste Erkenntnisse. Im Mittelpunkt steht weiter die Suche nach Wrack, Opfern und Flugschreibern. «Wir wollen so schnell wie möglich die Angehörigen und die Öffentlichkeit informieren, was passiert ist», sagte Ayrault.

Zu dem Treffen waren auch Botschafter der zwölf Länder eingeladen, aus denen die insgesamt 66 Menschen an Bord der Maschine stammen. Frankreich hat zwei Flugzeuge und ein Schiff in die Unfallregion geschickt. Außerdem sind drei Experten der französischen Behörde für Sicherheit der zivilen Luftfahrt BEA in Ägypten, um die dortigen Ermittler zu unterstützen.