Frankreichs Behörden ziehen positive Zwischenbilanz der EM-Sicherheit

Trotz Hooligan-Gewalt hat die französische Regierung eine positive Zwischenbilanz der Sicherheitslage bei der Fußball-Europameisterschaft gezogen. Mit Ausnahme der Ausschreitungen um das Spiel England gegen Russland in Marseille hätten die Sicherheitsvorkehrungen einen guten Verlauf des Turniers erlaubt, so das Innenministerium. Seit Beginn der Fußball-EM wurden in Frankreich 557 Menschen vorläufig festgenommen, 344 davon mussten für längere Zeit in Polizeigewahrsam. 21 Festgenommene wurden bereits zu Gefängnis verurteilt.