Frankreichs Präsident Hollande zu Staatsbesuch in Peking

Der französische Präsident François Hollande ist am Montag zu Gesprächen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping in Peking eingetroffen.

Frankreichs Präsident Hollande zu Staatsbesuch in Peking
Rolex Dela Pena Frankreichs Präsident Hollande zu Staatsbesuch in Peking

Bei seinem zweitägigen Staatsbesuch in China hofft Hollande, Chinas Führung als Verbündeten für den Weltklimagipfel im Dezember gewinnen zu können. In Paris sollen dann mehr als 190 Staaten ein verbindliches Abkommen über die Verringerung der Treibhausgas-Emissionen erreichen. Ziel soll eine Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit sein.

Der weltgrößte Energieverbraucher China hatte im Juni angekündigt, seine Klimaziele für den Gipfel deutlich zu erhöhen. Der Ausstoß von Kohlendioxid soll demnach in China möglichst vor 2030 den Höhepunkt erreichen. 20 Prozent des Energiebedarfs soll bis dahin aus nicht fossilen Quellen gedeckt werden. Zudem sollen die Emissionen gemessen an der Wirtschaftsleistung bis 2030 um 60 bis 65 Prozent gegenüber 2005 reduzieren werden.

Nach den Gesprächen mit Xi trifft Hollande am Dienstag auch mit Chinas Premier Li Keqiang auf einem französisch-chinesischen Wirtschaftsforum über grünes Wachstum zusammen.