Frankreichs Senat stimmt für Verlängerung des Ausnahmezustands

Der französische Senat hat für eine Verlängerung des nach den Terroranschlägen vom November verhängten Ausnahmezustands gestimmt. Damit das Gesetz durchkommt, muss nun noch die Nationalversammlung zustimmen. Die Regierung hatte den Notstand verhängt, nachdem Islamisten am 13. November 130 Menschen in Paris und Saint-Denis ermordet hatten. Er gilt derzeit bis Ende Februar und erlaubt etwa Durchsuchungen und Hausarreste ohne Richterbeschluss. Bürgerrechtsorganisationen wie Amnesty International werfen der Regierung Unverhältnismäßigkeit vor.