Französischer Bürgermeister verweigert Bestattung von Roma-Baby

Der Bürgermeister der französischen Gemeinde Champlan hat dem toten Baby einer Roma-Familie die Beerdigung in seinem Ort verweigert. Die nur begrenzt verfügbaren und teuren Plätze auf dem Friedhof stünden für diejenigen bereit, «die ihre lokalen Steuern zahlen». So zitiert die Zeitung «Le Parisien» den parteilosen Christian Leclerc, der sich selbst zur Rechten zählt. Die 30 Roma-Familien in dem Ort nannten das Verhalten «schändlich». Das zwei Monate alte Baby ist inzwischen im benachbarten Wissous begraben.