Französischer Brustimplantate-Betrüger zu vier Jahren Haft verurteilt

Im Skandal um Brustimplantate aus billigem Industrie-Silikon ist der Gründer der französischen Herstellerfirma PIP zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Ein Strafgericht in Marseille sah es als erwiesen an, dass er mit vier mitangeklagten früheren Mitarbeitern Kunden jahrelang bewusst getäuscht und betrogen hat. Auch der TÜV Rheinland gehörte nach Ansicht der Richter zu den Geschädigten. Das Gericht verurteilte den Unternehmer zusätzlich zu einer Geldstrafe von 75 000 Euro. Er erhielt zudem Berufsverbot. Der Anwalt des Angeklagten kündigte Berufung an.