Frauenfeindliche Werbung nach wie vor häufig

Der Ärger über frauenfeindliche Werbung beschäftigt den Werberat nach wie vor oft. Sexistische Werbung habe nicht zugenommen, sondern die Sensibilität in der Bevölkerung habe sich deutlich erhöht, sagte Geschäftsführerin Julia Busse der dpa. Es gebe eine stärkere Debatte über die Gleichstellung von Frauen und Männern. Die Diskussion zum Beispiel über die Frauenquote erfasse auch das Frauenbild in der Werbung. Das Arbeitsgericht Mönchengladbach verhandelt heute über den Fall eines Verkaufsreisenden, der sich weigerte, ein Fahrzeug mit anzüglicher Werbung zu fahren.