Freizeitmesse Hanseboot in Hamburg eröffnet

Die Freizeitmesse Hanseboot hat am Samstag in Hamburg ihre Tore geöffnet. Rund 600 Aussteller zeigen bis zum 3. November alles zum Thema Wassersport. Die Veranstalter hoffen auf rund 80 000 Besucher - so viele wie im Vorjahr.

Von den rund 400 präsentierten Booten und Jachten sind einige zum ersten Mal in Deutschland zu sehen.

Besucher können bei der Hanseboot selbst ins Geschehen eingreifen und beispielsweise Surfbretter auf einem 20 mal 20 Meter großen Wasserbecken ausprobieren. In einer gläsernen Werft werden zudem Reparaturarbeiten eingeübt - das sogenannte Refit gilt als Trend auf der 54. Ausgabe der Messe. Geografisch blickt sie vor allem auf die Ostsee, Skandinavien und das Baltikum.

Insgesamt fällt die Hanseboot 2013 mit 61 000 Quadratmetern kleiner aus als im Vorjahr mit 70 000 Quadratmetern. Die Hallen sollen dadurch thematisch klarer unterscheidbar sein und auch voller wirken. Er hoffe, dass die neue Hallenaufteilung bei den Besuchern ankomme, erklärte Messe-Chef Bernd Aufderheide.

Nach Ansicht des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes (DBSV) befindet sich die Branche nach schweren Jahren wieder in einem leichten Aufwind. Rund 30 Prozent der Unternehmen blicken demnach positiv in die Zukunft. Die Hanseboot soll nach Angaben der Verantwortlichen dazu beitragen, wieder mehr junge Menschen für den Wassersport zu gewinnen und den Einstieg zu erleichtern. Ein Schwerpunkt sind daher auch Boote bis 15 PS, die führerscheinfrei gefahren werden können.