Friedek gewinnt Rechtsstreit gegen DOSB um Schadensersatz

Der frühere Leichtathletik-Weltmeister Charles Friedek hat sich im jahrelangen Rechtsstreit mit dem Deutschen Olympischen Sportbund um eine verpasste Olympia-Teilnahme durchgesetzt. Der Bundesgerichtshof urteilte, dass der DOSB als Monopolverband zur Nominierung von Athleten seine Pflicht schuldhaft verletzt habe. Friedek hatte auf Schadensersatz für seine verpasste Olympia-Teilnahme 2008 in Peking geklagt. Über die Höhe des Schadensersatzes muss nun das Landgericht Frankfurt entscheiden.