Friedrich sieht keinen Anlass für andere Flüchtlingspolitik in EU

Nach dem Flüchtlingsdrama vor der italienischen Insel Lampedusa lehnt Deutschland neue Regeln für die Verteilung von Flüchtlingen in Europa ab. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich verwies beim Treffen der EU-Innenminister in Luxemburg auf das deutsche Engagement: «Deutschland ist das Land, das die meisten Flüchtlinge in Europa aufnimmt.» Es gebe daher keine Notwendigkeit für eine Neuausrichtung des Kurses in Europa. Friedrich wies Forderungen vom Präsidenten des Europaparlaments, Martin Schulz, nach einem stärkeren Engagement Deutschlands zurück.