Gabriel fordert in Abgas-Affäre offensive Aufklärung und Besonnenheit

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat mehr Transparenz bei der Aufklärung der weltweiten Abgas-Affäre von Volkswagen gefordert. Er teile die Auffassung der Arbeitnehmervertreter, der Betriebsräte und der IG Metall, dass es ein offensives Vorgehen des Konzerns geben müsse. Nicht erst auf Nachfrage, sagte der SPD-Politiker in Wolfsburg nach einem Treffen mit dem Weltkonzernbetriebsrat. Gabriel warnte außerdem davor, übers Ziel hinauszuschießen. Es dürfe nicht darum gehen, eine Debatte über die gesamte Automobilindustrie oder über den Diesel zu führen.