Gabriel kritisiert Bayerns Drohungen in der Flüchtlingskrise

Nach den Drohungen Bayerns in der Flüchtlingskrise hat Vizekanzler Sigmar Gabriel mehr Sachlichkeit angemahnt. «Weder Gesundbeten hilft, noch Panik- und Angstmache. Und schon gar keine starken Sprüche wie aus der CSU», sagte Gabriel der «Bild»-Zeitung. Es gebe keine Zugbrücke, die man vor Deutschland hoch ziehen könne. Gabriel ruft dazu auf, die Ursachen der Flucht zu beseitigen. Bayern droht mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht, um eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen durchzusetzen.