Gabriel setzt bei Flüchtlingskindern auf Einzelfalllösungen

SPD-Chef Sigmar Gabriel setzt im Streit über den Familiennachzug minderjähriger Flüchtlinge auf Einzelfalllösungen. «Ich hoffe, dass wir die Kollegen aus der CDU überzeugen können, dass man am Ende nach menschlichem Ermessen entscheiden muss, nach Nächstenliebe und Verantwortungsbewusstsein», sagte der Vizekanzler. Einen ungeregelten Familiennachzug lehnte Gabriel jedoch ab. Bei dem Koalitionsstreit geht es darum, ob auch für unbegleitete Kinder und Jugendliche wie für andere Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutz der Familiennachzug für zwei Jahre ausgesetzt sein soll.