Gabriel wirft Union Verweigerungshaltung in Rentendebatte vor

In der Debatte über einen Kurswechsel bei der Rentenpolitik hat SPD-Parteichef Sigmar Gabriel der Union eine Verweigerungshaltung vorgeworfen. Diese nütze den radikalen Parteien. Es sei «gefährlich für den demokratischen Konsens, wenn man eine der wichtigsten sozialen Fragen aus dem Wahlkampf heraushalten will», sagte Gabriel den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Damit öffne man radikalen Populisten Tür und Tor. Gabriel beharrte auf seiner Forderung nach einer massiven Kurskorrektur in der Rentenpolitik.