Gamer messen sich vor 12 000 Zuschauern in «Counter-Strike»

Tausende Zuschauer haben am Wochenende das Computerspiel-Turnier «ESL One» in Köln verfolgt. 12 000 Menschen strömten nach Angaben des Hallenbetreibers in die Lanxess Arena, um anderen stundenlang beim Computerspielen zuzuschauen.

Acht Teams und vierzig Profi-Spieler tragen noch bis Sonntag die Endrunde des Taktik-Shooter «Counter-Strike» aus. Sie wetteifern um ein Preisgeld von 250 000 Dollar, das gestaffelt an die Bestplatzierten geht.

Der Veranstalter Electronic Sports League (ESL) bezeichnet das Event als Weltmeisterschaft in «Counter-Strike». In dem Schießspiel jagen sich zwei verfeindete Gruppen in einer stadtähnlichen Kulisse und versuchen sich gegenseitig mit Waffen auszuschalten. Erstmals mussten sich professionelle Computerspieler stichprobenhaft einem Drogentest per Speichelprobe unterziehen.