Gauck fordert Zusammenarbeit gegen Terror und Fluchtursachen

Bundespräsident Joachim Gauck hat in der nigerianischen Hauptstadt Abuja zum gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus und gegen die Ursachen globaler Flüchtlingsbewegungen aufgerufen. Menschen in Afrika wie in Europa würden von menschenverachtendem Terror erschüttert, sagte Gauck. In Nigeria seien mehr als zwei Millionen Menschen geflohen, um den mörderischen Anschlägen der islamistischen Terrormiliz Boko Haram zu entkommen. Beim Besuch eines Lagers für diese Binnenflüchtlinge würdigte Gauck den Einsatz privater Helfer und rief zu Spenden auf. Er selbst übergab einen Geldbetrag und Fußbälle für die vielen hundert Kinder im Lager.