Gauck mahnt Kompromisse in Europa zur Flüchtlingskrise an

Bundespräsident Joachim Gauck hat vor einem Auseinanderbrechen Europas in der Flüchtlingskrise gewarnt und Kompromisse gefordert. Einige Länder hätten eine Abgrenzungsstrategie beschlossen, was in Deutschland Beunruhigung ausgelöst habe, sagte Gauck in Berlin bei einer Podiumsdiskussion. Aber es sei nicht undenkbar, dass sich europäische und regionale Lösungen ergänzten. «Mag sein, dass dabei eine Kompromisslösung entsteht, die uns und manch anderen Europäern unbefriedigend erscheint. Aber wir würden doch wenigstens beieinanderbleiben», so Gauck.