Gauck ruft Familien und Vereine zur Abgrenzung von Extremisten auf

Bundespräsident Joachim Gauck hat angesichts der jüngsten Ausschreitungen von Hooligans und Rechtsextremisten das Gewaltmonopol des Staates hervorgehoben. «Diese Demokratie ist zu kostbar, als dass wir sie ihren Verächtern zum Fraß vorwerfen können», sagte das Staatsoberhaupt der ARD. Gauck rief zugleich Familien, Vereine und Verbände auf, sich von denen zu trennen, die aggressive oder rechtsradikale Stimmungen verbreiteten. Bei einer Demonstration gewalttätiger Hooligans waren Ende Oktober in Köln bei Straßenschlachten fast 50 Polizisten verletzt worden.