Gauck ruft zu Auseinandersetzung mit Islamismus auf

Bundespräsident Joachim Gauck hat in Tunesien zu einer offensiven Auseinandersetzung mit radikalem Islamismus und religiöser Intoleranz aufgerufen. Man müsse die Propaganda der Terroristen mit einer Aufklärung der Demokraten kontern, sagte er in Tunis. Die Antworten von Radikalen seien möglicherweise verlockend, weil sie einfach seien. Demokratie hingegen sei nicht einfach, sagte Gauck. In einer offenen Gesellschaft habe es niemand nötig, religiöse Menschen zu unterdrücken und sie um ihre religiösen Rechte zu bringen.