Gauck spricht zum Tag der Deutschen Einheit

Beim zentralen Festakt sollen 50 Bürgerrechtler aus der ehemaligen DDR, darunter Vera Lengsfeld, Marianne Birthler und Freya Klier, in der ersten Reihe sitzen. Und es sind auch Flüchtlinge eingeladen.

Gauck spricht zum Tag der Deutschen Einheit
Frank Rumpenhorst Der zentrale Festakt zum Tag der Deutschen Einheit findet in Frankfurt am Main statt.

Unter den rund 1500 Gästen in der Alten Oper sind auch Bundestagspräsident Norbert Lammert, Kanzlerin Angela Merkel (beide CDU) und der Präsident des Verfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle.

Alt-Kanzler Helmut Kohl (CDU) und der frühere sowjetische Staatspräsident und Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow haben aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. 

50 Bürgerrechtler aus der ehemaligen DDR, darunter Vera Lengsfeld, Marianne Birthler und Freya Klier, sollen in der ersten Reihe sitzen. Die schwarz-grüne Landesregierung von Hessen hat auch 30 Flüchtlinge eingeladen. Vor dem Festakt ist ein ökumenischer Gottesdienst im Frankfurter Dom geplant. 

Gastgeber Bouffier und seine Frau begrüßen die Spitzen der Verfassungsorgane zuvor vor der Paulskirche. An dem geschichtsträchtigen Ort tragen sich die Spitzen der Verfassungsorgane ins Goldene Buch der Stadt ein. 

Die zentrale Feier am Tag der Deutschen Einheit wird von dem Bundesland ausgerichtet, das den Bundesratspräsidenten stellt. Das Land Hessen hat für die Feierlichkeiten 3,5 Millionen Euro eingeplant, die Stadt Frankfurt beteiligt sich mit 1,3 Millionen Euro. Der 3. Oktober klingt mit einer Lichtshow am Main aus. 25 Brücken sollen dabei zu sehen sein - für jedes Jahr der Einheit eine.