Gazprom weist Vorwürfe der EU-Kommission zurück

Der russische Gasmonopolist Gazprom hat die Vorwürfe der EU-Kommission zu illegalen Geschäftspraktiken zurückgewiesen. Die Anschuldigungen entbehrten jeder Grundlage, teilte der Staatskonzern mit. Die vorgebrachten Einwände gegen die Arbeit von Gazprom seien nur eine Stufe des laufenden Kartellverfahrens, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens. Das bedeute nicht, dass Gazprom EU-Kartellrecht verletzt habe, betonte der Konzern. Das Unternehmen halte sich an die Gesetze jedes EU-Landes. Die EU-Kommission wirft Gazprom vor, Gasmärkte abgeschottet zu haben, um dort Preise in die Höhe zu treiben.