Gedenken an Terroropfer in Frankreich

Zwei Wochen nach den jüngsten Terroranschlägen hat Frankreich der Opfer der Attacken in Paris und Saint-Denis gedacht. Mehr als 1000 geladene Gäste kamen zu einer Zeremonie am Invalidendom, darunter zahlreiche Angehörige der 130 Toten.

Gedenken an Terroropfer in Frankreich
Ian Langsdon Gedenken an Terroropfer in Frankreich

Während der Zeremonie war eine Ansprache von Frankreichs Präsident François Hollande vorgesehen. Viele Franzosen schmückten Häuser und Fenster mit der blau-weiß-roten Landesflagge.

Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS), die sich zu der Mordserie bekannt hatte, schmiedet Hollande weiter an einer internationalen Koalition inklusive Russland. Dabei bricht Frankreich auch mit seiner bisherigen Politik. Außenminister Laurent Fabius deutete am Freitag die Möglichkeit an, auch die Streitkräfte von Syriens Machthaber Baschar al-Assad an einem Bündnis gegen den IS zu beteiligen. Dies galt bisher als ausgeschlossen.

Islamistische Terroristen hatten am 13. November an mehreren Orten in der Hauptstadt und am Fußballstadion in Saint-Denis zugeschlagen. Dabei waren 130 Menschen getötet worden. Seitdem gilt in Frankreich der Ausnahmezustand. Das Land hat den Kampf gegen den IS verschärft.