Gedenken an Zerstörung Dresdens - Gauck erinnert an deutsche Schuld

Mit einem Appell zu Frieden und Versöhnung hat Dresden der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg gedacht. Am 70. Jahrestag des Beginns der alliierten Bombenangriffe warnte Bundespräsident Joachim Gauck vor einer Relativierung der deutschen Kriegsschuld und einer Instrumentalisierung der Opfer. Man gedenke hier und heute der deutschen Opfer, wisse aber, wer den mörderischen Krieg begonnen habe, sagte das Staatsoberhaupt. Oberbürgermeisterin Helma Orosz forderte ein klares Bekenntnis gegen Hass, Krieg und Gewalt.