Gefährlicher Keim bei fünf toten Patienten in Kiel nachgewiesen

Fünf gestorbene Patienten am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel hatten neben ihren teils schweren Erkrankungen auch einen gefährlichen Keim im Körper.

Der Chef des UKSH, Prof. Jens Scholz, sagte am Freitag, aktuell sei noch bei 14 Patienten das multiresistente Acinetobacter baumannii nachgewiesen. Einige Patienten seien erkrankt, bei anderen sei das Bakterium nur nachgewiesen, verursache aber aktuell keine Symptome.

Um die Sicherheit und Hygiene im Krankenhaus zu gewährleisten, sei die internistische Intensivstation für Neuaufnahmen bis auf weiteres geschlossen. Dies gelte auch für eine der drei Einrichtungen der operativen Intensivstation.