Geisel-Drama auf Philippinen: Terrorgruppe könnte Frist verlängern

Die philippinische Terrorgruppe Abu Sayyaf hat die Möglichkeit angedeutet, die angedrohte Ermordung ihrer beiden deutschen Geiseln aufzuschieben. «Wir werden das Ultimatum um zwei Stunden verlängern, wenn wir einen Anruf erhalten», sagte ein Sprecher der Islamisten dem Rundfunksender DXRZ in Zamboanga. Darin müsse die Zahlung von Lösegeld zugesichert werden. Abu Sayyaf hatte das deutsche Paar im April entführt. Die Terrorgruppe verlangt vier Millionen Euro Lösegeld und, dass Deutschland seine Unterstützung des Kampfes gegen den IS in Syrien und im Irak einstellt.